Chronik der Abteilung Faustball
Gespielt wird Faustball im TSV schon seit dem Jahre 1940.
Die Gründung einer eigenen Abteilung erfolgte jedoch erst am
01.01.1949.
Bis zum Jahre 1957 leitete Karl Kaspar die Gruppe, danach
übernahm Xaver Weinmüller die Abteilung und führte sie, mit einer
Unterbrechung von zwei Jahren in denen Willi Hechelmann der Faustballabteilung vorstand, bis
zum Jahr 1987.
Von 1987 bis 1998 stand Hans Jürgen Gall den Faustballern vor.
Kassenführer der Faustballabteilung waren: Toni Gall, Erwin Kummer und Horst Hechelmann.
Momentan übt Monika Schiele dieses Amt aus.
Als Schriftführer fungierten Georg Brugger, Borchert, Walter
Schreiter, Günther Oertl, Josef Meyer, Gerd Melten und Heike Marx.
Dem Faustball in Lindau haben sicherlich Persönlichkeiten wie Karl Kaspar,Georg Bairischer,
Remigius Neureuther, Horst Hechelmann und ganz bestimmt Xaver Weinmüller und Günther Oertl ihren Stempel
aufgedrückt.
Sportliche Erfolge der Lindauer Faustballer in den vergangenen 25 Jahren:
Am 09. Juni 1974 fand im Städtischen Stadion ein Faustball-Länderspiel vor ca. 700 Zuschauern statt.
Das Ergebnis: Deutschland : Schweiz 47:33 und 52:30
1975 wurde die weibliche Jugend A mit nur vier Spielerinnen Württembergischer Meister
(Rita Reischl, Edith Wurster, Monika Schwarzenböck und Karin Kraus).
1976 stieg die junge Mannschaft um Hermann Kreitmeir, Jimmy Lehner, GuckyReischl,
Linhart Geiser, Sepp Martin und Hans Oberneder in die
Württembergische Oberliga (heute Verbandsliga) in der Halle und im Feld auf.
Somit spielt sie in der höchsten Liga im Schwäbischen Turnerbund.
Ebenfalls in diesem Jahr gründete man eine Bambini-Gruppe mit Zielrichtung Faustball.
1977/78 wurde das junge Team erstmals Württembergischer Hallenmeister.
Zu dieser Zeit spielten beim TSV Lindau drei aktive Mannschaften.
1978 - nun hatte es auch auf dem Feld mit dem Titel in Württemberg geklappt!
Die stolzen Spieler waren:
Hermann Kreitmeier, Linhart Geiser, Hermann Reischl, Josef Martin,
Jimmy Lehner, Peter Eisenbarth, Andy Haller und Ulf Ingo Kähler.
1978/79 - Württembergischer Hallenmeister.
1979 gab es noch keine 2. Bundesliga in der Halle.
So versuchten die jungen Lindauer sogar den Aufstieg in die 1. Bundesliga Süd.
In Walldorf bei Frankfurt kämpften insgesamt 14 Teams um zwei freie Plätze in dieser Hallenbundesliga.
Trotzdem man gut gespielt und gekämpft hatte, reichte es leider doch nicht ganz an diesem Wochenende.
Einige Ergebnisse:
TSV : Wacker Burghausen 23:20
TSV : TV Kesselstadt 21:27
TSV : TV Oberweier 18:21
TSV : ATSV Saarbrücken 21:22
TSV : Tus Rot Weiss Koblenz 24:28
1979 wurde TSV I Vizemeister auf dem Feld in Württemberg (jetzt Verbandsliga).
1979/80 kamen die Lindauer Faustballer auf den 4. Platz in der Hallenliga und
stiegen dadurch in die neu eingerichtete Regionalliga Süd, gleichbedeutend und
später auch so- genannte " II. Bundesliga Süd" auf.
1980 waren die Lindauer wieder Württembergischer Meister auf dem Feld und
Turnfestsieger beim Landesturnfest in Waiblingen.
Mittlerweile spielten auch die Frauen in der Verbandsliga und konnten sich den 4.Platz sichern.
1980/81 belegten die TSV´`ler einen achtbaren 4. Platz und wurden
Württembergischer Meister auf dem Feld.
1981/82 - 3. Platz in der II. Bundesliga Halle.
Spieler waren damals:
Hermann Reischl, Walter Lehner, Hermann Kreitmeir, Andy Haller, Linhart Geiser und Josef Martin.
1982 war der TSV I wieder Württembergischer Meister auf dem Feld.
Erstmals in der Abteilungsgeschichte nahm eine Schülermannschaft an
Punktspielen teil.
1982/83 bedeuteten für die 1. Mannschaft den Abstieg aus der II. Bundesliga Halle.
Der TSV I wurde 1983 Württembergischer Vizemeister auf dem Feld, stieg jedoch
beim 7. Versuch im Juni in Oberweier in die II. Bundesliga Süd auf.
Folgende Mannschaften spielten damals in der Abteilung Faustball:
TSV I, II und III (Männer), TSV I und II (Frauen), zwei Schülermannschaften und eine
Mädchenmannschaft, die um Punkte kämpften.
1983/84 belegte der TSV nach dem Abstieg aus der II. Bundesliga in der
Verbandsliga Halle den 4. Platz.
Auf dem Feld spielte der TSV1 seine erste Saison in der II. Bundesliga und kam auf Platz 7.
1984/85 konnte die Schülermannschaft den Titel eines Württembergischen Meisters
in der Halle (24:2 Punkte) für sich gewinnen.
Die zweite Schülermannschaft belegte einen achtbaren 5. Platz.
Bei der Süddeutschen Meisterschaft in Frankenthal sprang der 6. Platz heraus.
Und es gab wieder eine weibliche Jugend beim TSV, die um Punkte spielte.
1985 richteten die TSV'ler den Bodensee-Pokal für Nationalmannschaften aus.
Teilnehmer sind Deutschland- Österreich-Schweiz.
Leider stieg die Erste Mannschaft erneut aus der II. Bundesliga-Feld ab.
1985/86 wurden die Schüler Württembergischer Vizemeister.
Auf der Süddeutschen Meisterschaft in Eggenfelden konnten sie sich erstmals für
eine Deutsche Meisterschaft qualifizieren und belegten in Eltmann den 7. Platz.
Der TSV I erreichte den 3. Platz in der Verbandsliga Feld.
1987 fanden in der Lindauer Sporthalle die Deutschen Schülermeisterschaften statt.
Nach teilweise dramatischen Spielen vor vollen Tribünen, belegte das Lindauer
Team einen ausgezeichneten 3. Platz.
Die Spieler:
Stefan Fischer, Markus Bulach, Siegi Beck, Ivo Burmeister, Markus Lechner und Bernd Gall.
In diesem Jahr gab Xaver Weinmüller nach "30 erfolgreichen Jahren" die Leitung der Abteilung ab.
Berliner Luft schnupperten die Lindauer Faustballer beim Deutschen Turnfest.
In der Verbandsliga erreichte der TSVI nur noch den 6. Platz.
Dafür beeindruckte der TSV II umso mehr mit einem 2. Platz in der Landesliga.
1988 trauerte die Faustball-Abteilung um Xaver Weinmüller.
Die Damen schafften den Aufstieg in die Verbandsliga, die B-Jugend wird Württembergischer
Vizemeister auf dem Feld.
Bei der Deutschen Meisterschaft in Selsingen konnten sie einen
hervorragenden 4. Platz erringen.
Die A-Jugend erreichte einen 4. Platz in Württemberg Feld.
1988/89 stiegen die Männer leider aus der Verbandsliga Halle ab.
1989 - Nach 15 Jahren Verbandsliga auf dem Feld ist der Abstieg in die Landesliga auch
hier bitter für den TSV.
1990/91 gelang dem TSV nach zwei Jahren erneut der Aufstieg in die
Verbandsliga, die jedoch nur kurze Zeit gehalten werden konnte.
1992 belegten die Frauen in Württemberg den 3. Platz und stiegen somit in die II. Bundesliga auf.
Die Spielerinnen:
Gudrun Moll, Gely Bihl, Andrea Reischl, Christine Triflinger,
Heike Marx, Sandra Bruderhofer, Moni Schiele und Angela Domrös.
Im Mai 1992 traten die Spieler Jimmy Lehner und Gucky Reischl nach 20 Jahren
aus der 1. Mannschaft zurück.
Noch im gleichen Jahr trauerte die Abteilung um Georg Bairischer.
1993 waren es einmal mehr die Frauen, die den Sieg nach Hause trugen.
Sie schafften den Klassenerhalt in der II. Bundesliga und avancierten
damit zum Aushängeschild der Abteilung.
1994 war ein schwarzes Jahr in der Abteilungsgeschichte:
Die Frauen stiegen, bedingt durch das Verletzungspech einiger Spielerinnen aus
der II. Bundesliga ab.
Die erste Mannschaft stieg wieder aus der Verbandsliga (Feld) ab.
1995 - die von Ulf Ingo Kähler neu ins
Leben gerufene Mannschaft "Männer 40", offiziell M III genannt,
wurde Meister in der Landesliga in Halle und Feld (dort mit 36:0 Punkten) und schaffte den Aufstieg
in die Verbandsliga.
Die B-Jugend, trainiert von Ulf Ingo Kähler, erreichte den
Titel des Württembergischen Vizemeisters.
Die Spieler waren: Haris Hodciz, Florian Köhler, Christian
Preßler, Crispin Geiss, Ralph Preuß und Antonio Aroca.
Bei der Deutschen Meisterschaft belegten sie den 6. Platz.
Im Jahr darauf steigerte sich die B-Jugend noch:
Sie wurde Württembergischer Meister und errang bei der
Deutschen Meisterschaft Platz fünf.
1996 heimsten auch die "Männer 40" einige
Erfolge ein.
So wurden sie Württembergischer Vizmeister und auf der Süddeutschen in Dresden
kämpften sie sich auf Platz drei.
Bei der Deutschen Meisterschaft in Friedrichshafen kamen sie auf den 6.
Rang.
Auch den "Vize-Weltmeister" bei der Oldie-WM in Prag konnten die
"Männer 40" für sich entscheiden.
Und erfolgreich ging es weiter...
1996/97 kletterten die "Männer 40" als Württembergischer Meister und
Süddeutscher Meister auf das Siegertreppchen.
Bei der Deutschen Meisterschaft erreichten sie den 3. Platz.
Die Spieler:
Ulf Ingo Kähler, Gucky Reischl, Sepp Martin, Peter Uhlich,
Hans Oberneder, Huldi Schreiber, Thomas Lahr und Jimmy Lehner.
Auch 1997/98 holte sich die M III den Meisterschaftstitel in Württemberg.
Auf der Süddeutschen Meisterschaft, die in Lindau durchgeführt wurde, errang
die Mannschaft den Vizemeister-Titel.
Bei der Deutschen Meisterschaft in Stade belegte sie den 4. Platz.
1997 konnte die A-Jugend bei der Württembergischen Meisterschaft in
Waldrennach den 3. Platz für sich entscheiden.
1998 Feld:
TSV II Landesliga-Vize
TSV M III Vize bei der Württembergischen
TSV II Fünfter Gauliga A
Damen Landesliga-Fünfte
1998/1999 Halle:
TSV I fünfter der Landesliga
TSV M III Württembergischer Meister
TSV II sechster Gauliga A
B-Jugend/ männlich
Württemb. Vize, Süddeutscher Vize, siebter bei der Deutschen Meisterschaft.
C-Jugend/ weiblich I und II 4. und 5. Internationale Runde
C-Jugend/ männlich I Vorarlberger Meister
C-Jugend II 4. Internationale Runde
1999 Feld:
TSV I Landesliga-Meister und Aufstieg in Verbandsliga
TSV M III Dritter bei der Württembergischen
TSV II Dritter bei der Gauliga A
Damen 5. Platz in der Landesliga
A-Jugend/ männlich 2. Platz Internat. Runde, Fünfter bei der Württembergischen
C-Jugend/ männlich Vierter bei der Württembergischen
C-Jugend/ weiblich Zweiter der Internationalen Runde,Württembergischer
Vize-Meister, Fünfter der Süddeutschen Meisterschaft
D-Jugend Achter in der Internationalen Runde
E- Jugend Bezirksmeister, Teilnahme am Landesturnfest in Aalen
1999/2000 sind in der Hallenrunde folgende Mannschaften im Einsatz:
TSV I Landesliga / TSV M III Verbandsliga / TSV II Gauliga A /
A-Jugend männlich in Württemberg
B-Jugend weiblich in Württemberg
C-Jugend weiblich in Vorarlberg
D-Jugend in Vorarlberg
Seit etwa 1984 nehmen Lindauer Schüler-, Schülerinnen-, und
Jugendmannschaften an Meisterschaftsspielen der Internationalen Runde in
Vorarlberg teil, treffen dort auf Teams aus Österreich und der Schweiz.
Hier konnten sie schon zahlreiche Titel holen und sehr gute Ergebnisse
erzielen.
In all den Jahren haben Spieler des TSV auch in der Auswahl des STB
gespielt, hier einige Namen:
Hermann Kreitmeir, Gucky Reischl, Stefan Schmidt, Bernd Gall, Markus
Lechner, Stefan Fischer,
Christian Preßler, Alma Hodzic.
1998 waren Lena Merz und Kai Kähler
für den Schwäbischen Turnerbund beim Deutschland-Pokal in Biberach im Einsatz.
Beim EURO-CUP 1985 in der Hans-Martin-Schleyer-Halle erspielten Bernd
Gall, Stefan Fischer, Markus Lechner und Markus Bulach für den
Turngau Oberschwaben den 1. Platz.
Gegner waren immerhin der TG Stuttgart, Hohenlohe und Schwarzwald.
Die Lindauer Faustballer haben an verschiedenen Landesturnfesten
teilgenommen aber auch bei anderen Sportarten mitgewirkt.
So errangen Jimmy Lehner, Thomas Boger, Uwe Gierer und Uli Hebauer von
immerhin neun teilnehmenden Mannschaften den 1. Platz beim Staffeltag
der Lindauer "Schwimmer" 1984.
Natürlich gibt es neben neben dem
Sportbetrieb auch noch andere Aktivitäten.
Unsere jährlichen Hüttenwochenenden führten
uns zum Beispiel auf den Sonnenhof, auf den Alpwegkopf oder mit der Jugend in den Irsengrund.
Es gab aber auch in all den Jahrzehnten immer Mitglieder, die
dafür gesorgt haben, dass die Abteilung funktioniert.
Sie sind dafür verantwortlich, dass so viele Erfolge erzielt
werden konnten.
Sprichwörtlich ist ja schon der ausgezeichnete Zusammenhalt in
der Abteilung.
Heike Marx
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